Zwiebelrostbraten Rezept von Figlmüller

Kaum ein Gericht steht so sehr für die gehobene Wiener Wirtshausküche wie ein klassischer Zwiebelrostbraten. Saftiges Rindfleisch, eine kräftige Sauce und knusprig gebackene Zwiebelringe verbinden sich zu einem Gericht, das in Österreich gerne zu besonderen Anlässen serviert wird.

Das originale Figlmüller Zwiebelrostbraten Rezept zeigt, worauf es bei der Zubereitung wirklich ankommt: Das Fleisch wird kräftig angebraten und bleibt im Kern rosa, während Rindsuppe, Fleischglace und kalte Butter für eine homogene, geschmackvolle Sauce sorgen. Den Abschluss bilden goldgelbe Röstzwiebeln, die dem Gericht seine charakteristische Würze und Textur verleihen.

Zutaten für das originale Figlmüller Zwiebelrostbraten Rezept (für 2 Portionen)

Für das Fleisch:

  • 2 Scheiben Beiried oder Rostbraten à 180 g
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Röstzwiebeln:

  • 200 g Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Messerspitze Paprikapulver, edelsüß
  • 1 EL glattes Mehl
  • 250 ml Sonnenblumenöl

Für die Sauce:

  • ¼ l Rindsuppe
  • 4 EL Fleischglace
  • 20 g kalte Butter

Figlmüller Tipp:

Für den besten Zwiebelrostbraten sollten die Fleischscheiben möglichst gleichmäßig geschnitten sein. Plattieren Sie das Fleisch nur leicht, damit es seine Struktur behält und beim Braten saftig bleibt.

Bei den Röstzwiebeln ist es wichtig, die Ringe möglichst fein und gleichmäßig zu schneiden. Klopfen Sie überschüssiges Mehl sorgfältig ab und backen Sie die Zwiebeln portionsweise aus. So werden sie gleichmäßig goldgelb und knusprig, anstatt weich oder fettig zu werden.

Zubereitung: Wiener Zwiebelrostbraten Rezept Schritt für Schritt

Ein guter Zwiebelrostbraten lebt vom richtigen Zusammenspiel aus saftigem Fleisch, kräftiger Sauce und knusprigen Zwiebeln. Mit den folgenden vier Schritten gelingt der Wiener Klassiker auch zu Hause.

1. Röstzwiebeln vorbereiten und knusprig backen
Die fein geschnittenen Zwiebelringe mit dem edelsüßen Paprikapulver würzen und gut vermischen. Anschließend im Mehl wenden und überschüssiges Mehl sorgfältig abklopfen.

Das Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebelringe darin knusprig und goldgelb ausbacken. Danach locker auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm stellen.

2. Fleisch plattieren und kräftig anbraten
Das Fleisch zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie legen und mit einer kleinen schweren Pfanne oder einer Sauteuse vorsichtig etwas plattieren.

Anschließend auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Das Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Fleischscheiben von beiden Seiten kräftig anbraten. Der Kern sollte dabei rosa bleiben.

Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

3.Sauce zubereiten
Das überschüssige Fett aus der Pfanne abgießen. Die Bratenrückstände am Pfannenboden unbedingt belassen, da sie wesentlich zum Geschmack der Sauce beitragen.

Die Pfanne mit Rindsuppe und Fleischglace aufgießen. Die kalte Butter in kleinen Stücken einarbeiten, bis eine schöne, homogene Sauce entsteht.

Die Sauce danach nicht mehr stark aufkochen, damit sie ihre gleichmäßige Konsistenz behält.

4.Zwiebelrostbraten anrichten
Für die klassische Variante kann das Fleisch kurz in der Sauce durchziehen. Wer das Fleisch lieber deutlich rosa genießen möchte, richtet es direkt auf dem Teller an und gießt die Sauce darüber.

Zum Abschluss die knusprigen Röstzwiebeln auf dem Fleisch verteilen. Dazu passen Bratkartoffeln und eine Salzgurke oder ein Essiggurkerl.

Was macht den besten Zwiebelrostbraten aus?

Der beste Zwiebelrostbraten entsteht nicht durch eine einzelne besondere Zutat, sondern durch das richtige Zusammenspiel seiner drei wichtigsten Bestandteile.

Saftiges Rindfleisch
Das Fleisch sollte kräftig angebraten werden und im Inneren rosa bleiben. Wird es zu lange gegart, verliert es an Saftigkeit und wird fest. Beim Plattieren ist daher ebenfalls Zurückhaltung gefragt.

Kräftige, homogene Sauce
Die Bratenrückstände am Pfannenboden bilden die geschmackliche Grundlage. Rindsuppe und Fleischglace nehmen diese Röstaromen auf. Die kalte Butter verbindet die Sauce und verleiht ihr eine glatte Konsistenz.

Knusprige Röstzwiebeln
Die Zwiebeln sorgen nicht nur für den typischen Geschmack, sondern auch für den entscheidenden Kontrast zur Sauce. Sie sollten goldgelb, locker und knusprig sein und erst unmittelbar vor dem Servieren auf das Fleisch kommen.

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Zwiebelrostbraten in Österreich: klassisch oder rosa gebraten?

Für die Zubereitung von Zwiebelrostbraten gibt es in Österreich unterschiedliche Herangehensweisen.

Bei der klassischen Variante wird der Rostbraten dünner geschnitten, kräftig angebraten und anschließend noch kurz in der Sauce gar gezogen. Dadurch nimmt das Fleisch besonders viel Geschmack auf.

Modernere Varianten orientieren sich stärker an einem Steak: Das Fleisch wird kräftig angebraten, bleibt im Kern rosa und wird erst beim Anrichten mit der Sauce übergossen. Dadurch steht der Eigengeschmack des Rindfleisches deutlicher im Vordergrund.

Das Figlmüller Rezept ermöglicht beide Varianten. Entscheidend ist, dass Fleisch, Sauce und Röstzwiebeln erst auf dem Teller zu einem harmonischen Ganzen zusammenfinden.

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Typische Fehler beim Zwiebelrostbraten vermeiden

Auch bei einem traditionellen Rezept für Zwiebelrostbraten können kleine Fehler das Ergebnis deutlich beeinflussen:

  • Das Fleisch wird zu stark plattiert: Dadurch verliert es seine Struktur und kann beim Braten schneller trocken werden.
  • Die Pfanne ist nicht heiß genug: Das Fleisch gibt Wasser ab, anstatt kräftige Röstaromen zu entwickeln.
  • Die Bratenrückstände werden entfernt: Damit geht die wichtigste geschmackliche Grundlage der Sauce verloren.
  • Die Zwiebelringe sind zu dick: Dicke oder ungleichmäßige Ringe werden außen dunkel, bevor sie vollständig knusprig sind.
  • Zu viel Mehl bleibt an den Zwiebeln: Dadurch kann die Hülle mehlig wirken und das Öl schneller verschmutzen.
  • Die Röstzwiebeln kommen zu früh auf die Sauce: Sie nehmen Flüssigkeit auf und verlieren ihre Knusprigkeit.
  • Die Butter wird stark mitgekocht: Die fertige Sauce kann sich trennen und verliert ihre gleichmäßige Konsistenz.

Beim Wiener Zwiebelrostbraten kommt es daher besonders auf den richtigen Zeitpunkt an: Das Fleisch soll saftig, die Sauce heiß und die Zwiebeln knusprig auf den Teller kommen.

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„Der Zwiebelrostbraten hat sehr gemundet.“
Lisa

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„Ich habe selten so einen guten Zwiebelrostbraten gegessen“ – Johann

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„Das Schnitzel sowie der Zwiebelrostbraten waren weltklasse“ – Maxi

Welche Beilagen passen zum Wiener Zwiebelrostbraten?

Im originalen Figlmüller Rezept wird der Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln und einer Salzgurke oder einem Essiggurkerl empfohlen.

Die Bratkartoffeln nehmen einen Teil der kräftigen Sauce auf und ergänzen das Fleisch, ohne dessen Geschmack zu überdecken. Die Gurke sorgt mit ihrer Säure für einen frischen Kontrast zur Sauce und zu den gebackenen Zwiebeln.

Auch andere klassische Erdäpfelbeilagen können dazu serviert werden. Entscheidend ist, dass die Beilage nicht zu dominant gewürzt wird und genügend Raum für die Sauce lässt.

Wiener Küche bei Figlmüller erleben

Straßenansicht des Eingangs vom Restaurant Figlmüller in der Bäckerstraße mit cremefarbener Fassade, Rundbögen und grüner Beschriftung.

Ein selbst gemachter Zwiebelrostbraten bringt ein Stück Wiener Wirtshauskultur nach Hause. Wer die Wiener Küche in ihrer ursprünglichen Atmosphäre erleben möchte, findet bei Figlmüller zahlreiche österreichische Klassiker, die mit viel Erfahrung und Augenmerk auf Qualität zubereitet werden.

Welche Spezialitäten aktuell angeboten werden, erfahren Sie in den Speisekarten unserer Restaurants. Reservieren Sie Ihren Tisch und erleben Sie Wiener Küche mitten in Wien.

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Häufig gestellte Fragen

Welches Fleisch eignet sich für Zwiebelrostbraten?

Im originalen Figlmüller Rezept werden Scheiben vom Beiried oder Rostbraten mit jeweils rund 180 Gramm verwendet. Wichtig sind eine gleichmäßige Stärke und eine gute Fleischqualität, damit das Fleisch beim kräftigen Anbraten saftig bleibt.

Wie werden die Zwiebeln für Zwiebelrostbraten knusprig?

Die Zwiebeln sollten in feine Ringe geschnitten, mit edelsüßem Paprikapulver gewürzt und anschließend in glattem Mehl gewendet werden. Überschüssiges Mehl wird abgeklopft, bevor die Ringe in heißem Öl goldgelb ausgebacken werden. Nach dem Backen sollten sie locker auf Küchenpapier abtropfen.

Was ist Fleischglace?

Fleischglace ist ein stark eingekochter, konzentrierter Fleischfond. Sie sorgt für einen intensiven Geschmack und gibt der Sauce mehr Tiefe. Für das originale Rezept werden vier Esslöffel Fleischglace verwendet.

Warum wird für die Sauce kalte Butter verwendet?

Die kalte Butter wird am Ende in die heiße Flüssigkeit eingearbeitet. Dadurch verbindet sich die Sauce zu einer glatten, homogenen Konsistenz. Nach dem Einarbeiten der Butter sollte die Sauce nicht mehr stark aufgekocht werden.

Soll der Zwiebelrostbraten in der Sauce ziehen?

Beide Varianten sind möglich. Klassisch wird das Fleisch kurz in der Sauce durchgezogen. Bei der moderneren Zubereitung bleibt es rosa gebraten und wird erst auf dem Teller mit der Sauce übergossen.

Was ist der Unterschied zwischen Rostbraten und Zwiebelrostbraten?

Beim Zwiebelrostbraten wird das gebratene Rindfleisch mit einer kräftigen Sauce und knusprigen Röstzwiebeln serviert. Die Zwiebeln sind damit nicht nur eine Beilage, sondern das charakteristische Element des Gerichts.